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Leishmaniose-Impfung - gegen die Gefahr aus dem Süden

Viele Hunde haben das Glück, mit ihren Besitzern in den Sommerurlaub reisen zu dürfen. Meist ist die Vorfreude riesig und man vergisst schnell, dass im Mittelmeerraum (Spanien, Italien, Frankreich) und Osteuropa (Kroation, Bulgarien) ganz andere Infektionsrisiken auf unsere Hunde lauern, als im heimischen Klima. Als eine der wichtigsten sog. Südlandkrankheiten gilt die Leishmaniose. Der Erreger ist ein Parasit, welcher vor allem in den Dämmerungsstunden von Sandmücken übertragen wird und im Körper die Zellen des Abwehrsystems befällt. Als erstes Symptom fallen meist Haut- veränderungen auf, währenddessen die Leishmaniose im Endstadium zu Nierenversagen und sogar zum Tod führen kann. Mit einem optimalen Therapieplan kann versucht werden, das Tier möglichst lange stabil zu halten. Eine Heilung ist aber nur in seltenen Fällen möglich. Daher ist ein wesentlicher Bestandteil der Bekämpfung die Prophylaxe einer Infektion. Der klassische Weg ist hierbei, die Sandmücke vom Stich am Wirt abzuhalten. Für diese Indikation stehen beispielsweise Spot-on Präparate oder Halsbänder zur Verfügung, wie man sie von der Zeckenprophylaxe kennt.

Seit 2012 ist ein Impfstoff zugelassen, der bei Hunden, die negativ auf Leishmanien getestet wurden, das Risiko einer Infektion und Erkrankung verringern soll. Er ist zugelassen für Hunde ab einem Alter von 6 Monaten und für die Grundimmunisierung sind 3 Impfungen im Abstand von 3 Wochen nötig. Ein stabiler Immunitätsschutz besteht dann 4 Wochen nach der letzten Impfung, sodass sie insgesamt ca. 10 Wochen vor Ihrem geplanten Urlaub mit der Impfung beginnen sollten. Ein Impfschutz besteht dann für 1 Jahr.

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