TERMINSPRECHSTUNDEN

 

Ausschließlich nach vorheriger Vereinbarung eines Termins

Einschläfern - wenn es Zeit für den Abschied ist

„Lumpi war ein Unikum! Ein kleiner, etwas übergewichtiger Rauhaardackel - zugegeben nicht gerade gut erzogen, aber lebenslustig und liebenswürdig! Trotz seiner kurzen Dackelbeine hatten wir im Wald immer Mühe mit ihm Schritt zu halten, wenn er eine Kaninchenspur verfolgte. 17 Jahre lang brachte er uns zum lachen (manchmal auch an den Rand der Verzweiflung) und konnte mit einem einfachen Nasenstupser alle Sorgen vertreiben.
Wir merkten alle, als er langsam in die Jahre kam, doch wahrhaben wollte das so richtig niemand. Irgendwann zog er sich immer mehr zurück und ergab sich seinen Altersleiden. Wir wussten, dass wir ihm nun einen würdevollen Abschied schuldig waren. Für uns eine sehr schwere Entscheidung, für Lumpi eine Erlösung“

Die Entscheidung sein geliebtes Tier zu erlösen (egal ob Hund, Katze, Kaninchen, Meerschweinchen oder Vogel), sei es altersbedingt oder wegen einer schweren Krankheit, ist nicht leicht zu treffen. Wir unterstützen Sie in diesen letzten schweren Minuten und versuchen Ihnen den Abschied so würdevoll wie möglich zu gestalten. Eine Euthanasie schnell mal in den normalen Praxisbetrieb rein geschoben im hell erleuchteten Zimmer und draußen wartet schon der nächste Patient, spiegelt so gar nicht wieder, was Ihr Haustier Ihnen die letzten Jahre bedeutet hat.

Das Wort Euthanasie stammt aus dem Griechischen und bedeutet soviel wie „gutes Sterben“. Wird ein Tier fachgerecht eingeschläfert, hat es dabei keinerlei körperliche Schmerzen! Es spürt den Eintritt seines Todes nicht! Das Tier wird zunächst in eine tiefe Narkose versetzt, so dass es nicht spürt, wenn die Wirkung der 2.Spritze eintritt. In der tiefen Narkose hört es auf zu atmen, sein Herz schlägt nicht mehr, die Reflexe erlischen.

Obwohl sich ein Tier in einer sehr tiefen Narkose befindet, wenn der Tod eintritt, kann es dennoch sein, dass seine Muskeln zucken, dass es Harn oder Kot ablässt. Was für Beobachter schrecklich aussieht, ist aber keineswegs ein Zeichen von Schmerz oder einem Bewusstsein des Tieres. Diese Bewegungen sind rein mechanisch, ähnlich wie Reflexe – das Tier führt sie nicht bewusst aus, es spürt und merkt davon nichts mehr.

In Absprache mit der Stadt Suhl ist es unter Einhaltung bestimmter Parameter erlaubt, sein Haustier auf eigenem Grundstück zu beerdigen. Außerdem arbeiten wir eng mit der Tierbestattung im Rosengarten und der PIETAETA zusammen. Für Besitzer denen eine eigene Beerdigung Ihres Haustieres nicht möglich ist, besteht dort die Möglichkeit das Tier auf einem Tierfriedhof beerdigen zu lassen oder nach einer Einäscherung eine Urne zu erhalten.

Sollten Sie während dieser schwierigen Zeit Fragen, Sorgen oder Ängste haben sprechen Sie uns bitte einfach an.

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