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Herbstgrasmilben - farbenfrohe Plagegeister

Die Tage werden wieder kürzer, die Temperaturen sinken merklich und Laubbäume wechseln ihre Farbe. Mit etwas Sonnenschein eigentlich eine schöne Jahreszeit - wäre da nicht die Herbstgrasmilbe, die, wie es der Name bereits verrät, vorrangig im Spätsommer und Herbst auftritt.

Bei den orangefarbenen Plagegeistern handelt es sich jedoch um die Larven der Herbstgrasmilben (Neotrombicula autumnalis). Diese sitzen nach ihrem Schlupf zum Teil zu hunderten an Grashalmen, gefallenen Laub oder Erdhaufen und warten auf ihre Wirte. Hier sind sie nicht wählerisch, sodass nebel Vögeln und Mäusen auch Hund, Katze oder Mensch ihnen zum Opfer fallen. Sie besiedeln meist die Zwischenzehenbereiche, die Ohrränder, die Leistengegend - ja sogar im Afterbereich haben wir diese Tierchen bereits entdeckt. An diesen Stellen ist die Haut der Wirte recht dünn, sodass es den Larven leicht fällt mit Hilfe ihrer Mundwerkzeuge Gewebeflüssigkeit abzusaugen. Dieser Vorgang dauert in der Regel etwa 3 Tage, danach fallen die Tiere ab und entwickeln sich in der Umgebung weiter.

In Europa besteht keine Gefahr durch Übertragung von Krankheitserregern, wie wir es durchaus von Zecken kennen. Jedoch verursachen die winzigen Hautwunden in Verbindung mit dem Milbenspeichel einen teilweise so unerträglichen Juckreiz, dass sich die betroffenen Tiere mit Zähnen und Krallen zu helfen versuchen. Die Empfindlichkeit variiert von Tier zu Tier jedoch stark - manch einer zeigt überhaupt keine Symptome, ein anderer lediglich eine unklare Lahmheit, der nächste verweigert die Wasser- sowie Futteraufnahme und juckt sich fast zu Tode.

Die Diagnose wird in der Regel durch den Vorbericht durch Sie, die Patientenbesitzer, das klinische Bild und im Idealfall durch den Nachweis der Larven auf der Haut gestellt. Jedoch sind die kleinen orangenen Punkte wirklich sehr winzig, sodass man sie manchmal erst auf den zweiten Blick erkennt - gerade dann, wenn sie nur in geringer Anzahl vorhanden sind.

Zur Therapie und möglichen Prophylaxe stehen diverse Präparate und Hausmittel zur Verfügung. Welches Mittel für welchen Patienten in welchem Fall sinnvoll ist, sollte immer individuell entschieden werden. Wir beraten Sie gern.

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